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Rorstrand

Gustavsberg

Hoganas

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Sintra

Mehr noch als die ehemals großen schwedischen Glashütten haben die großen schwedischen keramischen Manufakturen wirtschaftliche Schwierigkeiten. Gustavsberg hat sich auf den Sanitärbereich spezialisiert. Das traditionsreiche Rörstrand ist jetzt in finnischem Besitz, und produziert Service-Prozellan in traditionellen Formen und Farben. Höganäs produziert vor allem Becher, Teekannen, Platten und Schalen aus Steingut in modernen aber nicht neuen Formen und Farben. Künsterlerische Impulse gehen von ihnen kaum noch aus.

Anders sieht die Welt der freien Keramik Designer und Studios aus. Hier werden neben Traditionellem auch neue Ideen entwickelt. Ingegerd Råman, die nicht nur Glasgegenstände entwirft, sondern auch Gebrauchskeramikerin ist, kombiniert Poesie in einem Kompromiss mit Schlichtheit, Form und Funktion. Sie hat eine eigene Werkstatt und gilt als hervorragende Handwerkerin.

Die drei Keramiker Mari Pårup, Rigmor Roxner und Elisabet Svensson, die 1997 eine gemeinsame Ausstellung veranstalteten, bewegen sich außerhalb des Bereichs der reinen Gebrauchsgüter. Der künstlerische Bereich heißt im Schwedischen Ausschmückung. Das Handwerk wird Kunstform im öffentlichen Bereich, z.B. in U-Bahnstationen, Wänden öffentlicher Gebäude und Parks Die Kunst verlässt Museen und Galerien und geht auf den Menschen zu. Führende schwedische Gla- und Keramik Designer können über Blås & Knåda (Blasen und Kneten) erreicht werden, ein Kollektiv, das aus etwa fünfzig Künstlern/Handwerkern aus dem ganzen Land besteht. Ihre Produkte werden in eigenen Ausstellungsräumen in der Stockholmer Innenstadt verkauft.

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© 2011 Elke Maaß