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Bergslagen

Kunsthandwerk aus Metall basiert in Schweden, bedingt durch ihre natürlichen Vorkommen im Lande,auf den Rohstoffen Eisen und Silber. Gold und andere Metalle werden weniger verarbeitet. Die Designentwicklung für Eisen als Rohstoff stagniert. Es gibt viele traditionelle Schmieden in Schweden, die die alten Formen benutzen und ihnen eigene Nuancen hinzufügen, aber wirklich neue Ideen werden nur von wenigen Designern verfolgt.

Dagegen gibt es viele innovative Silberschmiede, die heute nicht mehr nur mit Silber arbeiten. In der Metallkunst wird exklusives Material mit billigerem vermischt. Eisen mit Weißgold, Gummi, Kunststoff, Silber, echte Diamanten mitkünstlichen Steinen.

Die Silberkunst von Ingrid Bärndal ist filigran. Feine Ketten werden mit blattartigen Kunstofflametten kombiniert. Sie arbeitet aber auch als Industriedesignerin und designed Telefone, Bürolampen, und Heißwasserboiler . Die in Stockholm ansässige Galerie Platina hat dieses Genre belebt. Helena Sandström designed Schmuck, häufig Ketten mit flauschigen Kugeln und Objekte, die an halmartige Blumen erinnern. Jenny Edlund designed Silberringe deren Formen wild von einem Vulkanausbruch verblasene Lava assozieren und Klara Eriksson formt aus Lochblechen Blütenartige Schalen oder bestückt silberne Teekannen mit geweihartigen Ästen als Henkel.

Glenn Roll macht Schmuck in traditionellen Formen. Hier ist es das Handwerk im Detail, das den Unterschied ausmacht. Bengt Liljedahl und Mats Eskils entwarfen die Staatsbestecke für Kronprinzessin Victoria und ihre Geschwister. Dies Staatsbestecke werden innerhalb der Königsfamilie vererbt und kommen bei Festbanketten im königlichen Schloss auf den Tisch.

Unseren deutschen Vorstellungen von schwedischem Design entsprechen wohl eher Sigurd Persson, Anders Ljungberg und Erik Tidäng.

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© 2011 Elke Maaß